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Die Sonne ging über die weite Wasserfläche des Ostchinesischen Meeres unter und warf einen warmen orangefarbenen Schein auf die Wellen. Acht Unsterbliche standen zusammen am felsigen Ufer, ihre langen weißen Roben wehten im Wind. Es waren Li Tuanian, Lu Dongbin, Cao Guojing, Zhang Sanfeng, He Xiangu, Lü Dongbins Schüler Wei Boyang, Lan Caihe und Han Xiangzi. Li Tuanian, der seinen Stab in der Hand hielt, sah hinaus aufs Meer und rief: "Wir müssen dieses Meer überqueren, um Frieden für die Menschen Chinas zu bringen!" Die anderen nickten zustimmend, denn sie hatten das Flehen der leidenden Sterblichen gehört. Sie gingen ins Wasser, ihre Füße berührten es nur leicht. Während sie durchs Meer zogen, erhob sich ein heftiger Sturm. Der Wind heulte und die Wellen prallten gegen sie. Li Tuanian und Lu Dongbin hielten sich an den Händen fest, ihre Augen waren aufeinander gerichtet, voller Entschlossenheit. Cao Guojing rief einen Schwarm Möwen herbei, um Han Xiangzi auf ihren Rücken zu tragen, während Zhang Sanfeng mit seinen magischen Kräften die tobenden Wellen beruhigte. Die Unsterblichen setzten ihre Reise fort, unbeeindruckt von dem tobenden Sturm. He Xiangu sang ein sanftes Lied, das den stürmischen Wellen Trost spendete, und Lan Caihe spielte eine tröstende Melodie auf seiner Flöte. Wei Boyang brachte ein paar duftende Kräuter hervor und stellte sie frei, um die Winde zu beruhigen. Als sie der anderen Seite näher kamen, verebbte der Sturm und offenbarte sich eine idyllische Landschaft mit grünen Hügeln und glitzernden Bächen. Die Unsterblichen erreichten endlich festen Boden und wurden von den Menschen Chinas begrüßt, die auf ihre Ankunft gewartet hatten. Die acht Unsterblichen halfen den Sterblichen bei ihren Bedürfnissen, brachten Frieden und Wohlstand in das Land. Danach lebten die Menschen in Harmonie miteinander und die Unsterblichen blieben ihnen als Beschützer des Friedens und der Gerechtigkeit. Als sich die Unsterblichen in ihrer neuen Heimat einrichteten, sahen sie zurück auf den Ozean, den sie überquert hatten. Li Tuanian lächelte und sagte: "Die Welt mag groß und gnadenlos sein, aber mit Eintracht und Entschlossenheit kann man selbst die größten Herausforderungen meistern." Und so lernten die Menschen Chinas aus den acht Unsterblichen eine wichtige Lektion: dass es möglich ist, wenn alle zusammenhalten.

💡 Life's Lesson from this story

Einigkeit macht Stärke; zusammen können wir auch die größten Herausforderungen besiegen.

— Chinesische Volksmärchen
Immer wenn wir zusammenarbeiten, können wir mehr erreichen als allein. Wir können auch stark und tapfer sein, obwohl wir uns unterschiedlich fühlen. Wenn wir einander unterstützen, können wir jede Hürde überwinden. (Translation

🗺️ Cultural Context

Dieses alte chinesische Märchen stammt aus der Provinz Jiangsu an der Ostküste Chinas und ist seit dem 10. Jahrhundert ein Teil der chinesischen Kultur. Es erzählt von acht unsterblichen Wesen, die für ihre Loyalität, Güte und Tapferkeit bekannt sind. Die Geschichte ist wichtig, weil sie zeigt, wie wichtig es ist, mit der Natur zu leben in Harmonie und Gleichgewicht. Die Menschen lernen aus ihr, dass wir uns selbst beobachten und verbessern müssen. Diese Geschichte inspiriert noch immer viele Chinesen heute.

📚 Word of the Story

  • Immortal a person who lives forever
  • Transcendence going beyond the normal limits of something
  • Pilgrimage a long journey to a special place for spiritual reasons

💬 Let's Talk About It

1

How did Mu Dan Jiang's courage in facing his fears help the group of immortals overcome their challenges?

2

What were some ways that the Eight Immortals worked together to achieve their goal and what can we learn from their teamwork?

3

In what ways did He Xiangu's wisdom and knowledge contribute to the success of the journey, and how can we apply her example in our own lives?

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